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Wenn Eltern selbst Hilfe brauchen

Wenn Eltern selbst Hilfe brauchen

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Viele Eltern erreichen einen Punkt, an dem sie erkennen, dass sie über das, was sie allein verwalten können, kämpfen. Dies könnte wie persistente Traurigkeit, überwältigende Angst, Wut, die sich unkontrolliert anfühlt, emotionale Taubheit oder ein Gefühl aussehen, dass alles sinnlos ist. Der erste kritische Schritt ist, zu erkennen, dass diese Kämpfe real, gültig und behandelbar sind. Die Suche nach professioneller Hilfe ist nicht ein Versagen oder ein Zugeständnis, dass du eine schlechter Elternteil bist. Es ist ein Zeichen von Stärke und gutem Urteilsvermögen. Healthbooq unterstützt Eltern bei der Prioritätsierung ihrer eigenen psychischen Gesundheit als Teil der Unterstützung ihrer Kinder.

Wenn deine eigene psychische Gesundheit betroffen ist

Elterliche Depression, Angst und Burnout sind häufig und beeinflussen einen bedeutenden Anteil der Eltern während der frühen Kinderaufzucht-Jahre. Dies sind keine Zeichen persönlicher Schwäche; sie sind verständliche Reaktionen auf außergewöhnliche Anforderungen. Aber das frühe Erkennen macht die Behandlung effektiver.

Häufige Zeichen, dass du professionelle Unterstützung brauchst, sind: persistente Traurigkeit oder Hoffnungslosigkeit fühlen; intensive Angst erleben, die sich trotz Beruhigung nicht verbessert; unfähig fühlen, mit normalen Erziehungsaufgaben umzugehen; Gedanken, dich selbst oder dein Kind zu verletzen; Substanzen zur Bewältigung verwenden; dich von deinem Kind getrennt fühlen oder unfähig, zu binden; oder Wut erleben, die sich gefährlich anfühlt.

Zusätzlich, wenn du eine Geschichte von psychischen Gesundheits-Herausforderungen hast, bist du einem höheren Risiko für elterliche Depression oder Angst ausgesetzt. Wenn Erziehung Trauma-Reaktionen auslöst, hilft professionelle Unterstützung. Wenn du nicht schläfst, trotz der Möglichkeit, oder wenn du das Interesse an Dingen verloren hast, die du früher genossen hast, sind dies Zeichen, um zu erreichen.

Warum professionelle Hilfe von Bedeutung ist

Therapie und Beratung können dir auf mehrere Weise helfen. Ein Therapeut kann dir helfen, zu verstehen, was deine Kämpfe antreibt. Sie können dir Bewältigungsstrategien lehren und dir helfen, Angst oder Depression zu verwalten. Sie können dir helfen, vergangenes Trauma zu verarbeiten, das durch Erziehung ausgelöst wird. Sie können Validierung bieten, dass das, was du erlebst, real und zu bewältigen ist.

Medikamente können auch hilfreich sein. Wenn Depression oder Angst neurochemisch ist, können Medikamente deine Gehirnchemie ausgleichen, was es möglich macht, zu funktionieren und von Therapie zu profitieren. Es gibt keine Schande darin; es ist Gesundheitswesen.

Support-Gruppen verbinden dich mit anderen Eltern, die auf ähnliche Weise kämpfen. Das Hören von anderen, die Erfahrungen beschreiben, die deinen entsprechen, reduziert die Scham und Isolation, die viele Eltern fühlen.

Entfernen von Barrieren zum Erhalten von Hilfe

Das Finden von Hilfe kann sich überwältigend anfühlen, wenn du bereits erschöpft bist. Beginne damit, mit deinem Hausarzt oder OB/GYN zu sprechen. Sie können deine psychische Gesundheit beurteilen und Überweisungen an Therapeuten oder Psychiater bieten. Viele Versicherungspläne decken psychische Gesundheitspflege ab. Wenn Kosten eine Barriere sind, bieten Kommunal-Gesundheitszentren oft reduzierten Gebühren-Skalen.

Das Finden eines Therapeuten braucht Zeit. Du könntest nicht mit der ersten Person verbinden, die du versuchst; es ist okay, jemand anderen zu suchen. Suche nach Therapeuten, die sich auf postpartale psychische Gesundheit oder elterliche Probleme spezialisieren, wenn möglich.

Wenn du in einer Krise bist — Gedanken, dich selbst oder dein Kind zu verletzen — kontaktiere sofort einen Krisen-Linie. Die 988 Suicide and Crisis Lifeline ist 24/7 verfügbar, indem du 988 anrufst oder textest. Du kannst auch zu deinem nächsten Notfallzimmer gehen.

Deine Kinder profitieren, wenn du Hilfe bekommst

Es ist wichtig zu erkennen, dass das Bekommen von Hilfe für dich direkt deinen Kindern profitiert. Wenn deine Depression oder Angst behandelt wird, bist du emotional verfügbarer. Du kannst ruhiger auf die Bedürfnisse deines Kindes reagieren. Du modellierst für dein Kind, dass psychische Gesundheit wichtig ist und dass die Suche nach Hilfe normal und positiv ist.

Zusätzlich beeinflusst unbehandelte elterliche psychische Gesundheit direkt die Entwicklung von Kindern. Wenn du kämpfst, kämpft dein Kind oft auch. Wenn es dir bessergeht, verbessert sich dein Kind oft auch. Dies ist nicht unbedingt, weil du etwas anderes tust; es ist, weil dein Kind dein verbessertes Wohlbefinden spürt.

Fortlaufende Unterstützung und Selbstmitgefühl

Das Bekommen von Hilfe ist kein einmaliges Ereignis. Viele Eltern profitieren von fortlaufender Therapie oder Beratung. Einige Eltern benötigen Medikamente für einen Zeitraum; andere benötigen es längerfristig. Dies ist kein Versagen. Das ist die Verwaltung deiner Gesundheit.

Zusätzlich ist es entscheidend, Mitgefühl gegenüber dir selbst auszudehnen. Erziehung ist schwer. Depression oder Angst, während du Kinder erziehst, ist unglaublich schwer. Du hast nicht versagt. Du bist eine Person, die außergewöhnliche Herausforderungen gegenübersteht, und du bist weise, Unterstützung zu suchen.

Viele Eltern beschreiben den Moment, in dem sie Hilfe bekamen, als transformativ. Plötzlich fühlte sich Erziehung wieder möglich an. Sie könnten der Elternteil sein, den sie sein wollten. Ihre Kinder reagierten auf ihr verbessertes Wohlbefinden. Es ist nie zu spät, um zu erreichen.

Das Wichtigste auf einen Blick

Elterliche Depression, Angst und Burnout sind behandelbare Zustände, die nicht deine Wertigkeit oder Fähigkeit als Elternteil widerspiegeln. Das Suchen von professioneller Hilfe, wenn du kämpfst, ist eine der besten Entscheidungen, die du für dich selbst und deine Familie treffen kannst.